Quergedanken - Coaching & Beratung

Die dunkle Jahreszeit… Vielen macht diese besondere Zeit im Jahr zu schaffen. Bei einigen verstärkt es die sowieso schon vorhandenen negativen Gedanken, bei anderen löst sie eine sogenannte Winterdepression aus und wieder andere ziehen sich zurück und passen sich der Dunkelheit an, antriebslos und matt versuchen sie die Zeit zu überstehen… Es gibt viele Facetten dieser Zeit. Oft helfen hier ein paar Dinge, die Zeit nicht nur zu überstehen und sondern auch angenehmer zu gestalten.

Bringe durch kleine Veränderungen mehr Glück und Entspannung in diese düstere Zeit…

Was kannst du tun?

 

1. Raus aus dem Haus!

Es sich drinnen gemütlich machen und zb Serien schauen kann toll sein aber sollte kein Dauerzustand sein. Deswegen raus mit dir! Frische Luft und Bewegung tun dem Körper und der Seele gut, das ist mittlerweile durch etliche Studien bewiesen. Dabei werden 30min zügiges gehen an der frischen Luft als Minimum empfohlen. Dein Kreislauf kommt in Schwung, es werden Glückshormone ausgeschüttet und durch die Bewegung werden beide Gehirnhälften angeregt miteinander zu arbeiten, was auch dabei hilft negative Gedanken in eine positivere Richtung zu lenken.

 

2. Sei nicht allein!

Umgib dich von Menschen, die dir gut tun und mit denen du dich gerne austauschst und Zeit verbringst. Auch wenn der erste Schritt gerade in der dunklen Zeit schwierig ist, so kann dir ein gemeinsamer Spaziergang, ein Treffen in einem Cafe usw gut tun und Entlastung schaffen.

 

3. Umarme deine Herzmenschen!

Kuscheln und Körperkontakt tut der Seele gut. Durch die Berührungsreize werden bestimmte Hormone und Neurotransmitter im Gehirn ausgeschüttet und gebildet, die sich positiv auf den körperlichen Zustand auswirken. Natürlich sollte der Wunsch nach Berührung auf Gegenseitigkeit beruhen.

 

4. Siehe Ernährung als Medizin!

Ernähre dich vollwertig (pflanzlich) und achte auf entsprechende Nährstoffe aber ohne dir selbst Druck dabei zu machen. Wie heißt es so schön? „Eat the rainbow“ und… hab Spaß dabei. Klar hat dies im Winter Grenzen aber Essen soll Spaß machen. Nahrung sollte deinen Körper und auch mal deine Psyche nähren. Beispielsweise Ananas, Bananen, Weintrauben und Schokolade fördern die Ausschüttung von Serotonin. Orangen und Mandarinen haben viel Vitamin C. Langkettige Kohlenhydrate wie zb Haferflocken, Vollkornbrot und Vollkronpasta machen satt und verhindern Heißhungerattacken, die auch in der Zeit gerne vermehrt auftreten.

 

5. Achte auf ausreichende Zufuhr von dem Sonnenhormon!

Bedeutet, dass du vor allem in den Wintermonaten ausreichend Vitamin D3 und gegebenenfalls Vitamin K2 supplementieren solltest. Bestenfalls hast du zu Vitamin D ein Blutbild machen lassen und dir daraufhin die Dosierung ausrechnen lassen. Vitamin D wird oft unterschätzt, dabei kann ein Mangel eine depressive Verstimmung verstärken und diese sogar begünstigen. Aber auch so unterstützt das „Sonnenhormon“ wichtige Funktionen in unserem Körper und sollte nicht vernachlässigt werden.

 

6. Besorge dir eine Tageslichtlampe!

Einer der Gründe für die trübe Stimmung kann der Mangel an Tageslicht sein. Das hemmt die Produktion des Muntermacherhormons Serotonin. Gleichzeitig schüttet der Körper bei Lichtmangel zu viel von dem Schlafhormon Melatonin aus. Müdigkeit ist die Folge. Mit einer Tageslichtlampe kannst du dem etwas entgegenwirken. Eine gute Tageslichtlampe liefert ein UV-freies, flimmerfreies Vollspektrum an Licht. Du bekommst si eschon ab ca 20€ im Handel. Achte darauf, dass sie mindestens 2500 Lux Beleuchtungsstärke hat. Die Intensität der Beleuchtung nimmt mit der Entfernung ab. Es macht also durchaus Sinn, dich täglich mehrmals für einige Minuten davor zu setzen, um die volle Wirkung zu erzielen.

7. Setze Prioritäten!

Oft verlieren wir uns in einer riesigen To-do Liste, die im Kopf meistens gerne nochmal länger wird. Mach dir bewusst… Was muss WIRKLICH jetzt bzw heute erledigt werden? Was kann warten? Was brauchst du gerade, damit es dir gut/besser geht? Was brauchst du um es umsetzen zu können?

 

8. Sei dir wichtig!

Es nützt Niemandem, wenn du immer da bist, gibst, dich selbst dabei aber verlierst und dein Akku immer mehr gegen Null geht. Schaffe dir kleine Inseln im Alltag, die dir gut tun und deinen Körper und deine Seele nähren. Was hilft dir zu entspannen? Was gibt dir Kraft?

 

9. Strukturiere deinen Tag!

Damit meine ich allerdings nicht, dass du deinen Tag jede Minute durchtakten sollst. Es kann dir aber helfen, dir für jeden Tag einen kleinen festen Plan zu erarbeiten. Denn auch wenn du dich vielleicht am liebsten bis zum Mittag im Bett einkuscheln möchtest, ist es wichtig, einen gewissen Tagesrhythmus beizubehalten, auch am Wochenende. Während den Arbeitstagen kann hier schon eine Routine wie jeden Morgen Wechselduschen helfen oder eine Tasse Kaffee/ Tee um in den Tag zu starten. Ziellos in den Tag zu leben kann die negativen Seiten dieser besonderen Jahreszeit verstärken.

 

10. Hole dir (professionelle) Hilfe!

Solltest du merken, dass sich hier ein sogenanntes schwarzes Loch auftut und deine Gedanken immer mehr in einen negativen Kreislauf stecken bleiben, dann hole dir rechtzeitig Hilfe! Auch eine Winterdepression ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Es geht vielen Menschen so und es ist wichtig, dass du hier gut auf dich achtest. Das kann bedeuten, dass du die Möglichkeit des Sorgentelefons (0800/1110111) nutzt oder dir eine entsprechende Wegbegleitung dabei als Unterstützung holst.

 

Ich hoffe der Beitrag hilft dir durch diese besondere Jahreszeit entspannt und mit vielen schönen Momenten zu kommen.

Lass es mich gerne wissen...

 

 

 

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