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Krisen... sie nehmen dir alles Gewohnte, das lieb gewonnene und das dir Vertraute. In unserem Leben werden uns kleine oder große Lebenskrisen immer wieder begegnen. Eine Krise ist ein Wendepunkt im Leben, der uns vor Herausforderungen stellt, aber ebenfalls große Chancen bietet. Viel zu oft sind wir auf das Problem fokussiert, sodass wir die Chancen nicht wahrnehmen können.

Wenn wir in einer Krise stecken, ist es schwer zu glauben, dass Krisen unser Leben immer begleiten (mal mehr, mal weniger ausgeprägt) und dass sie eine Chance sind zu wachsen und uns weiter zu entwickeln. Ohne Krisen keine Veränderung, kein inneres Wachsen. Wichtig ist es, den Sinn der Krise zu verstehen, alle Gefühle zuzulassen und nicht das Schwierige und Problematische, das uns herausfordert, zu unterdrücken.

Was immer dazu geführt hat, dass wir uns in einer Krise befinden, die Situation ist nun wie sie ist. Es liegt an uns, wie wir mit dieser Situation umgehen und die Krise meistern.

 

Du gestaltest dein Leben und hast so auch Einfluss darauf, wie du mit dieser Krise umgehst.

Ich möchte dir ein paar kleine Impulse mitgeben, die dir dabei helfen können:

 

  • Objektivität

Versuche so objektiv wie nur möglich die Situation zu sehen. Das gelingt dir indem du Abstand zu der krisenhaften Situation gewinnst. Du allein weißt was dir hier gut tut. Möchtest du deine Gedanken und Gefühle zu Papier bringen? Hilft dir hier ein Gespräch mit einem neutralen Menschen? Brauchst du Distanz und räumlichen Abstand? Was brauchst du um lösungsorientiert an die Situation ranzugehen?

  • Akzeptanz

Je mehr du gedanklich im Widerstand mit der aktuellen Situation bist und denkst, dass es anders sein sollte, umso mehr Leid wirst du bei dir selbst erzeugen. Es zehrt unnötig an deinen Kräften, wenn du gegen Situationen ankämpfst, die nicht (mehr) zu ändern sind. Das bedeutet aber nicht, dass du dich deinem Schicksal ergibst und in der Situation verharrst. Übernimm die Verantwortung für deine aktuelle Situation und versuche das Beste aus ihr zu machen.

  • Selbstfürsorge

Sorge gut für dich und tue Dinge, die dir guttun. Was gibt dir Kraft und Zuversicht? Was brauchst du um deinen inneren Akku etwas aufzuladen? Was gibt dir ein warmes Gefühl und lässt dich zur Ruhe kommen? Du bist wichtig! Sei es dir wert, gut für dich zu sorgen.

  • Entspannung

Krisen, schmerzhafte und konflikthafte Situationen gehen immer mit körperlicher Verspannung einher. Verharrst du in dieser Anspannung ist es schwierig dich mental zu stärken und lösungsorientiert zu agieren. Atemübungen, progressive Muskelentspannung, Arbeit mit positiven Affirmationen können beispielsweise helfen und zu Entspannung führen.

  • Bewegung

Bewege dich regelmäßig. Insbesondere sportliche Betätigungen können Anspannungen lösen und schütten Serotonin (Glückshormon) aus. Dein Körper und deine Psyche können so wieder zu neuen Kräften kommen. Finde einen Sport ohne Druck und Zwang der dir Spaß macht. Es geht dabei auch nicht um irgendwelche Höchstleistungen sondern dir selbst etwas Gutes zu tun.

  • Aktion

Was kannst du im Hier und Jetzt für dein Zukünftiges Ich tun? Was sind realistische Ziele? Achte dabei auf kleine Schritte, die dich weiterbringen und dir helfen nicht in der Situation zu verharren und zu erstarren.

  • Schlaf und Ruhe

Schwierige, krisenhafte Zeiten benötigen besonders viel Kraft. Es kommen oft neue und unbekannte Situationen. Die Situationen müssen von deinem Körper und deiner Psyche erst einmal verarbeitet werden. Das bedeutet für dich, dass du mehr Ruhe und ausreichend Schlaf benötigst.

  • Gefühlswelt

Alle Gefühle wollen gefühlt werden und haben ihre Daseinsberechtigung. Durch unsere Bewertung der Situation verursachen wir in uns oft negative Gefühle. Viele Menschen wollen schmerzhafte Gefühle nicht spüren und verdrängen sie. Dies führt dazu, dass du dich von deinen Gefühlen abspaltest. Diese Gefühle wie z.B. Wut, Trauer, Selbstzweifel sind trotzdem da und suchen sich einen anderen Weg in dir. Es kommen zu toxischen Symptomatiken. Erlaube den negativen Gefühlen, da zu sein. Versuche, sie nicht zu bewerten. Schaue sie dir an und finde heraus was dir guttun könnte (zb Bewegung, Ruhe usw).

  • Dankbarkeit

In schwierigen Zeiten liegt unser Fokus häufig auf dem, was uns fehlt. Dankbarkeit bedeutet, dich darauf zu fokussieren, was Gutes in deinem Leben existiert und was dir Kraft gibt. Es kann positiv unterstützen, wenn du hier ein Gedankentagebuch führst und dir jeden Abend wenige Minuten Zeit nimmst und dir Dankbarkeitspunkte notierst. Das können vermeintlich kleine Alltagsdinge oder ganz besondere bedeutsame Dinge im Hier und Jetzt oder in der Vergangenheit sein,

  • Unterstützung

Krisen können unseren Lebensweg ganz schön durchrütteln. Manchmal helfen da auch keine Impulse mehr, sondern es ist wichtig sich professionelle Unterstützung zu holen. Leider wird dies in unserer Gesellschaft immer noch als Schwäche angesehen. Doch es ist ein Zeichen von Stärke, auch hier für sich zu sorgen und sich auf dem Weg eine Begleitung zu holen. Melde dich gerne, wenn du dir mich dafür vorstellen kannst.

 

Alles Liebe für dich!

 

Nicole

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