Quergedanken - Coaching & Beratung

Der Optimismus bezeichnet eine positive Grundeinstellung zum Leben und zu der Welt. Optimistische Menschen glauben eher an einen positiven Verlauf und das alles gut wird. Optimismus ist so der Gegenspieler des Pessimismus.

Pessimisten halten die Ursachen für unangenehme Ereignisse, in die sie geraten, für dauerhaft. Klassische Gedanken sind zb "warum muss mir das immer passieren?"

Pessimistische Menschen verharren eher in der Negativität und übertragen Fehlschläge von einem Bereich in andere.⠀

Optimistische Menschen dagegen halten die Ursachen für zeitweilig und vorübergehend. Bei angenehmen und schönen Ereignissen glauben sie dafür eher daran, dass diese dauerhafte Gründe haben und auch bestehen bleiben. Sie lassen sich in ihrer positiven Haltung nicht von äußeren Faktoren beeinflussen und unterstellen der Welt erst einmal etwas positives. Dadurch gehen sie entspannter und mit einer inneren Stärke durchs Leben. Optimismus ist also ein Schlüssel von Resilienz. Als Pessimist tendieren die Menschen dazu eher mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen und den Fokus auf die negativen Dinge im Leben zu legen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀

Wichtig zu wissen ist, dass Optimismus und Pessimismus keine festgelegten Persönlichkeitsmerkmale sind. Vielmehr ist es unsere Art zu denken. Unser Denken bestimmt dabei wie wir uns fühlen. Und wie wir denken, das können wir selbst beeinflussen. Um dies Schritt für Schritt zu erreichen, optimistischer und somit ein Stückchen resilienter zu werden, gilt es also den Fokus zu ändern.

Doch was kann dabei helfen?

Zum einen kann es helfen sich von negativen Menschen und einem negativen Umfeld zu distanzieren. Das ist gleichzeit auch ein wichtiger Bereich in der Selbstfürsorge. Zum anderen kann es helfen ein paar neue Gewohnheiten im Alltag zu festigen. Das kann zB ein Positiv- oder ein Dankbarkeitstagebuch sein. 5min (!) am Tag deiner Zeit in denen du dir überlegst was heute für dich persönlich schön war und wofür du dankbar bist. Gerade am Anfang ist diese Übung schwierig. Doch sei dir sicher, es gibt immer etwas Gutes das an einem Tag passiert ist. Auch an den wirklich miesen Tagen. Diese Auseinandersetzung mit dem Tag ist auch hilfreich, Situationen die zu negativen Gedanken geführt haben, nochmal zu hinterfragen und zu reflektieren. Das bedeutet auch sich der Gedankenspirale und den negativen Glaubenssätzen zu stellen. Nur wenn du bereit bist dich aktiv mit deiner inneren und äußeren Welt auseinanderzusetzen, kann der Weg geebnet werden um dem Optimismus die Hand zu reichen.

 

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